Zeitereignisse im Lieser- und Maltatal

Millstatt, 22. Dezember 1252

Graf Meinhard III. von Görz gibt seinem Freunde, dem Grafen Hermann von Ortenburg, dafür, dass dieser für die Freilassung des Grafen von Tirol dem Salzburger Erwählten fünfzig Mark Einkünfte in Kals (Tirol) um 400 Mark Silber verpfändet hat, welche Einkünfte, falls sie nicht bis 11. November 1253 ausgelöst werden, der Salzburger Kirche zu Eigen fallen, Güter in Naklas (Krain) vom Flusse Kanker bis „Suesperch“ und Krainberg, ausgenommen die Vogtei in Veldes, samt der Vogtei über zwanzig dem Kloster Millstatt gehörigen Huben beim Schlosse Sommereck um 300 Mark Silber in Pfand. Sollte die Vogtei in Veldes vom Brixner Bischofe nicht zu haben sein, dann verspricht Graf Meinhard die Vogtei der Millstätter Güter in Kirchheim und am Fratresberg und gibt noch dazu für 100 Mark den Hof in Rojach (nw. Spittal) und die Vogtei über sieben Huben in Zelsach (nw. Spittal).

Quelle: MHDC 4.1, S. 419f., No. 2516

Volltext siehe MHDC 4.1, S. 419f., No. 2516

Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 20. Juni 2024)

Eindeutiger Bezeichner: 13/fm

Siegler Erwähnt

Ausstellungsort Berge Burgen und Schlösser Gewässer Klöster Landstriche
  • Tirol („Tyrolensis“)
Siedlungen