Zeitereignisse im Lieser- und Maltatal

Lieserhofen, 18. September 1275

Graf Albert von Görz, Vogt v. Aglei, Brixen und Trient, verspricht Eb Friedrich zur Aufrechterhaltung der zwischen ihnen geschlossenen Friedenseinigung die Zustimmung seines Bruders Meinhard zu erlangen. Sollte das nicht möglich sein, so soll eine neue Form der Einigung geschlossen werden. Er wählt seinen Vetter (consobrinus) Friedrich Grafen Ortenberg, dann Grafen Heinrich v. Pfannberg (Phannenberg) oder an seiner Statt den Grafen (Ulrich) von Heunburg (Hunburg), Viztum Walter v. Villach (Villaco) und Friedrich v. Eberstein (-stain), der Eb hingegen Bf Johann v. Chiemsee, Abt Dietmar v. St. Peter, Propst Alberich v. St. Virgil u. Vicedom v. Friesach und Gebhard v. Felben als Schiedsrichter, die Jänner 7 (crastino epiph.) in Sachsenburg (-zenburg) oder anderswo innerhalb zweier Wochen entscheiden sollen. Ihrem Ausspruch wird sich der Graf fügen. Ev. sollen sie einen neunten kooptieren.

Quelle: Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Salzburg, Erzstift (798-1806) AUR 1275 IX 18

Volltext siehe MHDC 5, S. 125f., No. 187

Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 16. April 2023)

Eindeutiger Bezeichner: 13/cp

Siegler Erwähnt

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