Zeitereignisse im Lieser- und Maltatal

Celje, 6. Dezember 1400

Grf. Hermann II. von Cilli urteilt in dem Streit zwischen Eb. Gregor von Salzburg und seinem Oheim Grf. Friedrich von Ortenburg bezüglich Oberkärntner Besitzungen, so um die Kirchen zu Irschen, Molzbichl und Weissenstein, um das Gericht zu Pressing, die Vogtei und den Kirchtag zu Kreuschlach, um die Gerichtsgrenzen zwischen Gmünd und Ortenburg, um Eingriffe Ortenburger Jäger in der Neuschitz, um Beschwerden der Gmünder Bürger über die Niederlage in Spitalein, um das Gericht in der Terley, um Holzrechte der Leute von Feldsberg im Walde zu Hohenburg, um den Tiergarten der Grfn. von Ortenburg, Übergriffe des Ortenburgischen Richters in Spitalein und des Ortenburgischen Landrichters, das salzburgische Lehensrecht auf die Feste Oberdrauburg, die Vogtei zu Millstatt, um den Knecht des Georg von Lind, das Qieten zu Milstatt abgenommene Pferd, um Eingriffe des Pflegers zu Sachsenburg und des Georg von Lind in das Ortenburgische Landgericht am Altenmarkt bei der Möll, um Übergriffe Salzburgischer Leute über die Tauern, um 2 Güter zu Grebendorf im Lungau und Übergriffe der Burggrafen zu Feldsberg. Sg: Grf. Hermann, Eb. Gregor und Friedrich. Gegeben zu Cilli am Niclastag des Jahres 1400 n. Chr. G.

Quelle: MHDC 10, S. 340, No. 1053

Eindeutiger Bezeichner: 15/d

Siegler Erwähnt

Ausstellungsort Burgen und Schlösser Gewässer Kirchen Klöster Landstriche Siedlungen