Gmünd, 8. Juli 1313
Graf Otte von Ortenburch quittiert Erzbischof Wichart von Salzburg den Empfang von 100 Mark, die ihm Rvͤmentz, amman ze Gemvͤnd, im Auftrag seines Herrn gegeben hat. Diese 100 Mark sind von der Schuld des Erzbischofs an den Grafen abzuziehen. Siegler: der Aussteller. Gegeben zu Gemvͤnde n. Chr. G. 1313 des Suntages naehst vor sand Margareten tag.
Quelle: MHDC 8, S. 58, No. 170
Wir G(ra)f Otte von Ortenb(u)rg v(er)iechen vnd tven chvnt an disen offen pr(ie)f · daz vns der Rvͤmentz · Amman ze Gvͤmvnd · geben hat · hvnd(er)t M(ar)ch aglaer phennig · di ab zeslahen sint · an dem gvͤt · des vns vns(er) Gnedig(er) H(er)re Ertzbischolf Wichart von Saltzb(u)rg schildig ist · vnd ist des diser pr(ie)f gezevge · der pr(ie)f ist geben · ze Gvmvnde · da von Christes gepvrde waren drevzehen hvnd(ert) jare dar nach in dem drevzehentem jare · des Svntages nachst vor sand Margareten tag ·am dem tag wir auch di vor gnanten hvnd(er)t M(ar)ch aglaer phennig haben genom(men)
Quelle: aus Digitalisat der Online-Edition
Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 20. August 2022)
Eindeutiger Bezeichner: 14/bd
- Otto V. von Ortenburg („G(ra)f Otte von Ortenb(u)rg“) – Graf von Ortenburg
- Weichart von Polheim („Ertzbischolf Wichart von Saltzb(u)rg“) – Erzbischof von Salzburg
- Heinrich Rumentz („Rvͤmentz Amman ze Gvͤmvnd“) – Amtmann von Gmünd
- Ortenburg („Ortenb(u)rg“)
- Aquileia („Aglaer“)
- Gmünd in Kärnten („Gvmvnde“)
- Salzburg („Saltzb(u)rg“)