Viterbo, 5. September 1257
Papst Alexander IV. verkündet nach Verhör der seitens des Salzburger Domkapitels an die Kurie gesandten Prokuratoren Dompropst (Otto) und Kanonikus Heidinrich, welche die Absetzung Philipps gemäss der Konstitution n. 2597 und die Postulierung des Bischofes (Ulrich) von Seckau zum Erzbischofe meldeten, und des von Philipp abgesandten Prokurators, Klerikers Alberich, sowie nach Untersuchung des ganzen Streitfalles durch zwei genannte Kardinäle, dass Philipp gemäss der genannten Konstitution der Salzburger Kirche verlustig und die Kirche daher erledigt ist.
Quelle: MHDC 4.1, S. 514–516, No. 2658
Volltext siehe MHDC 4.1, S. 514–516, No. 2658
Eindeutiger Bezeichner: 13/bm
Erwähnt
- Alberich („Albericus“) – Kleriker von Philipp von Spanheim
- Sinibaldo de Fieschi („Innocentio“) – † Papst Innozenz IV.
- Heidenreich („Heidinricus canonicus Salzburgensis“) – Domherr von Salzburg
- Heinrich („episcopum Chimensem“) – Bischof von Chiemsee
- Hermann („Hermannum“) – Domherr von Salzburg
- Otto von Mörnstein („prepositus“) – Dompropst von Salzburg
- Hugo von Saint-Cher („H(ugonem) tituli sancte Sabine presbyterum …“) – Kardinalpriester von Santa Sabina
- Ulrich von Seckau
- Philipp von Spanheim („Philippus quondam electus“) – früherer Erwählter zum Salzburger Erzbischof