Sillian, 24. Mai 1317
Jacob von Gemuͤnd, Schreiber seines Herrn, des Grafen Albrecht von Görz, tut kund, daß ihm sein Herr Bischof Konrad von Freising den Zehent ze Trahoven (Drauhofen im oberen Drautal), der dem Gotteshaus Freising gehört, auf Lebenszeit verliehen habe. Dafür hat Jakob alljährlich am St. Martins-Tag 28 Mark Agleier Pfennige an den Amtmann von Innichen zu reichen. Bei Unterlassung der Zahlung geht Jakob des Zehents verlustig. Bürgen: Friderich der alt rihter von Puͤhel, Peter der chuchenmeister und Jacob Haegenlein, rihter ze Silian. Siegler: auf Bitte Jakobs Graf Albrecht von Görz. Gegeben zu Sylian a. d. MCCCXVIIo des Eritags in der Pfingstwochen.
Quelle: MHDC 8, S. 109f., No. 359
Volltext siehe Online-Edition
Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 20. Juli 2023)
Eindeutiger Bezeichner: 14/bm
- Friedrich („Friderichen den alten rihter von Puͤhel“) – ehemaliger Richter von Pichl
- Jakob von Gmünd („Jacob von Gemuͤnd“) – Schreiber von Albert II. von Görz
- Albert II. von Görz („grafen Albrehts von Goercz“) – Graf von Görz
- Jakob „Haegenlein“ („Jacoben Haegenlein“) – Richter von Sillian
- Peter („Petern den Chuchenmeister“) – Küchenmeister
- Konrad Sendlinger („bischof Chuͦnrat von Freisingen“) – Bischof von Freising
- Aquileia („Agleyer“)
- Drauhofen („Trahouen“)
- Freising („Freisingen“)
- Gmünd in Kärnten („Gemuͤnd“)
- Gorizia / Gorica / Görz („Goercz“)
- Innichen / San Candido („Inchingen“)
- Sillian („Silian, Sylian“)