Gmünd, 17. März 1324
Chol von Vlasperch, Hauptmann zu Lienz, beurkundet, daß ihn Gerold von Friesach, Vizedom, mit 50 Mark Agleier Pfennigen für den Schaden seines Sohnes Matheis, den dieser im erzbischöflichen Dienst in dem Treffen bei Mühldorf erlitten hat, gänzlich entfertigt habe. Siegler: der Aussteller. Gegeben datz Gemund 1324 n. Chr. G. an sand Gedroutentag.
Quelle: MHDC 8, S. 203, No. 699
Ich Chol von vlasperch Houptman ze Liͤmtz v(er)gich an disen brief offenleich daz mich d(er) Erber man Her G(erold) vitztum ze Friesach v(er)richtet hat fuͤmftzich march Aglayer phennig an meins sune schaden Herren Matheis den er genomen hat an dem streit bei Muͤldorf in meins H(er)ren diͤnst Ertzbischolf Fridreichs von Salzburch dar vͤber gib ich im disen brief mit meine(m) an hangendem insigel ze einem vrchund der prief ist gebn datz Gemund do von Christes Geburt wæren Ergangen Tousent jar vnd drev hund(er)t iar vnd ist in dem vier vnt zwaintzichstem jar an sand Gedrouten tag
Quelle: aus Digitalisat der Online-Edition
Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 26. August 2023)
Eindeutiger Bezeichner: 14/cb
- Cholo von Flaschberg („Chol von vlasperch“) – Hauptmann von Lienz
- Matthias von Flaschberg („meins sune … Herren Matheis“) – Sohn von Cholo von Flaschberg
- Gerold von Friesach („G(erold) vitztum ze Friesach“) – Vizdeom von Friesach
- Friedrich von Leibnitz („Ertzbischolf Fridreichs von Salzburch“) – Erzbischof von Salzburg
- Burg Flaschberg („vlasperch“)
- Aquileia („Aglayer“)
- Friesach
- Gmünd in Kärnten („Gemund“)
- Lienz („Liͤmtz“)
- Mühldorf am Inn („Muͤldorf“)
- Salzburg („Salzburch“)