Leobenegg, 3. Mai 1307
Chraft von Leubenek (Leobenegg, Ruine nordöstl. Gmünd) schenkt mit Einwilligung seiner Gattin Reichkarten zu seinem Seelenheil dem Kloster Millstatt eine halbe Mark Geldes freien Eigentums ze Paetendorf (Pattendorf, bei Paternion) samt der Vogtei im selben Dorfe. Siegler: der Aussteller. Gegeben ze Leubenek n. Chr. G. 1307 des naesten tages vor des heiligen gotes Aufvert.
Quelle: MHDC 7, S. 148, No. 391, zur Lokalisierung von „Paetendorf“ siehe Anm. 14/3
Ich Chraft von Leubenek / vergih ouf disem briͤf / vnd tuͦn chunt allen den di den briͤf lesent / sehent / od(er) hoͤrent lesen. daz ich durch mein(er) Sel willen ouf daz Gotshous ze Milstat / mit mein(er) Housfrowen / frawe(n) Reichkarte(n) / vnd aller mein(er) erben willen / vnd mit ir hant / mit guͦt verdæcht / freileich vnd gwizeleich / vnd ewechlaich ze besizen vnd ze haben meiner rechte(s) aigens ein halbe march geltes ze Pætendorf gebe(n) han. da zuͦ auch eine vogtey in dem selbe(n) dorf / diͤ ich uf einem guͦt daz der selben gotshous ist gehabt han. diͤ han ich ledich lazen mit d(er) vorgenanten mein(er) Hausfrowe / vnd mein(er) erben guͦten willen. also daz diͤ selben mein erben / ouf daz ich de(m) gotshaus geben han / aller recht ainez nicht setzen suͤllen. vnd daz diu selbe gift im(m)er stæt vnd vnnerbreche(n) beleibe / da uͤber gib ich disen briͤf mit meinem hangente(n) insigel ze ewig(er) vestunge. Der selbe briͤf ist gebe(n) ze Leubenek duͦ vo(n) Christes gebuͤrde ware(n) dreuzehe(n) hund(er)t iar. darnach in dem sibenten iar. des næsten tages vor d(es) hailige(n) gotes Aufvert
Quelle: aus Digitalisat der Online-Edition
Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 17. Juli 2023)
Eindeutiger Bezeichner: 14/g
- Krafto von Leobenegg („Chraft von Leubenek“) – Schenker
- Rikarda („mein(er) Housfrowen frawe(n) Reichkarte(n)“) – Frau von Krafto von Leobenegg
- Burg Leobenegg („Leubenek“)
- † Millstatt („Milstat“)
- Millstatt („Milstat“)
- Pattendorf („Pætendorf“)