Zeitereignisse im Lieser- und Maltatal

Gmünd, 15. Mai 1400

Friedrich Fleck (flekch) versichert, dass er von Eb Gregor über all sein Zuspruch und Schäden zu Gmünd (Gmunden) ausgerichtet sei.

Quelle: Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Salzburg, Erzstift (798-1806) AUR 1396 - 1403

Ich fridreich fleckh vergich mit dem offenn brief vnd tun kund menklich. daz ich vmb all mein zuspruch vnd scheͣden die ich hintz dem hochwirdigen furstn meinem gniedigen h(er)ren Gregorien Ertzbischofen ze Saltzburg, Legat des Stuͦhls ze Rom vnd sein Gotshaws hintz auf hewtigen tag gehabt han, besunder von der aigen lewt wegen ze Gmund(e)n in der Stat gesessen von enleich guͦter wegen die mein rechts erb gewesen sind, vnd die Ertzbischof Pilgreim ze Saltzburg seliger gedeͣchtnuss hainreichen dem Slospergeͣr verlihen het vnd vmb das haws da der Froner ze Gmunden Inne gesessen ist vnd vmb meinen tail des hamer in der Chemps gelegen vnd vmb all ander zuspruch wie die genant sein, nichts ausgenommen hinder den obgen(annten) meinen gnedigen h(er)ren geganngen bin vnd gen auch wissendleich mit dem brief. Also was er mir darumb von seinen gnaden sprichet da sol vnd wil ich geͣntzleich bey beleib(e)n. Hir hat er mir von seinen gnad(e)n aussgesprochen vnd mich desselben ausspruchs schon aufgerichtet. Daran mich wol bemuget. Darumb ze vrchund gib ich dem obgen(annten) Ertzbischof(e)n Gregorien ze Saltzburg seinem Gotshaws vnd nachkomen den brief fur mich vnd all mein erb(e)n v(er)sigelten mit des erbern Hanns(e)n des waldekger die zeit pfleg(er) ze Gmund(e)n anhanngend(e)n Insigel der das durch meiner fleissigen pett willen an den brief gehangen hat Im vnd seinen erb(e)n an schaden darund(er) ich mich v(er)pintt mit meinen trewn an aydes stat alles das stet zehab(e)n das ob(e)n an den brief geschrib(e)n ist Geb(e)n ze Gmund(e)n an Sambstag nach sand pangreͣtzen tag nach Kristi gepurde in dem viertzehenhundertistem Jare.

Quelle: aus Digitalisat der Online-Edition

Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 3. Mai 2024)

Eindeutiger Bezeichner: 15/c

Siegler Erwähnt

Ausstellungsort Siedlungen