12. März 1321
Abt Gunther von Millstatt, Prior Rainher und der Konvent tauschen mit Haintzl dem Zoucher Güter. Haintzl gibt ein Gut in Niderzouch (bei Trebesing) und eines am Hattenberg (auch bei Trebesing) und erhält dafür je ein Gut in Micheldombra (Groß-Dombra bei Millstatt) und in Egerd. Siegler: die Aussteller. Gegeben am 12. März 1321.
Quelle: MHDC 8, S. 167, No. 570
Wir Guͤnth(er) von gotes genaden abt ze Milst(at) vnd ich Raͤinher priol mit samt dem Couent da selben v(er)iehen vnd tuͦn chu(n)t an disem prief al(le)n den die in sehent oder hoͤrent lesen daz wir mit guͦtem wiln vnd mit v(er)dachtem muͦt Gewexelt habe(n) mit Haͤintzlein dem zoucher zwaͤy guͦt aͤinz daz da gelege(n) ist datz Michelerdombwͣ daz Walther dar ionner gehabt hat daz and(ere) datz Egͤd daz Wilh(elm) der kauka gehabt hat da hat er vns fuͤr geben zwaͤy guͦt aͤinz ist gelege(n) ouf dem hattenp(er)ge daz ander datz Nider zouch gesuͦcht vnd vngesuͦcht als er ez gehabt hat also hab wir ez gewexelt vnd haben in die vorgenante(n) guͦt v(er)lihen ze Rechte(n) lehen vo(n) dem Gotzhous im vnd sein erbe(n) mit al(le)m dem Recht vnd dar zuͦ gehoͤrt gesuͦcht vnd vngesuͦcht in al(le)m dem Recht vnd er die vorgenante(n) zwaͤy guͦt inne gehabt hat daz in daz staͤt vnd vnv(er)prochen peleibt dar vber geb wir im disen offen p(ri)ef vnd sein erben mit vns(er)m an hangente(n) insigel vnd mit des Gunertz an hangente(m) insigel ze aͤinem vrchvnde der warhaͤit der wexel ist geschehen Nach Christes geburt ergangen waren tousent jar drew hund(er)t jar in dem aͤinz im zwaͤntzkistem jar in der vast an des heilige(n) sand Gregor(e)m tag
Quelle: Volltext aus Digitalisat der Online-Edition
Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 7. März 2025)
Eindeutiger Bezeichner: 14/by
- Gunther („Guͤnth(er) … abt ze Milst(at)“) – Abt des Klosters Millstatt
- Rainer („Raͤinher priol“) – Prior des Klosters Millstatt
- Heinrich Zaucher („Haͤintzlein dem zoucher“) –
- (Groß-, Klein-) Dombra („Michelerdombwͣ“)
- Großhattenberg („hattenp(er)ge“)
- Millstatt („Milst(at)“)
- „Niderzouch“ („Nider zouch“)