Zeitereignisse im Lieser- und Maltatal

5. Juni 1391

Bartel Mauter, Bürger zu Gmünd und sein Sohn Hans geloben dem Sohn bzw. Bruder Lamprecht, ihn für seine Bürgschaft gegen Hans den Holzschucher von Nürnberg schadlos zu halten. Sg: Pangraz der Lewbnekker Pfleger zu Gmünd, Hartneid der Schernberger

Quelle: Kärntner Landesarchiv, Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 564 St

Ich Baͤrtl maut(er) puͤrg(er) zu Gmuͤnd vnd ich Hans sein Suͦn vnd vns(er) hawsfrawn vnd all vns(er) erib(e)n wir v(er)ichen offenbar mit dem brieff vnd tuͦn chunt all(e)n den di in sehent hoͤrent od(er) lesent dacz wir vns(er)n lieb(e)n Suͦn vnd Brued(er) Lamprechten vnd sein wirtin margreten v(er)saczt hab(e)n hincz Hans dem holcschuͤrch(er) puͤrg(er) zu Nuͤrenberg vmb ein vnd dreizzig vnd hund(er)t guld(en) dar vmb wir dis(e)m obgena(nntem) Suͦn vn(d) Brud(er) vnd sein hawsfrawn vnd all ir erib(e)n an all ir nuͤc vnd schaden ledig vnd loss machen sull(e)n vnd dar vmb hab(e)n wir in v(er)saczt vnd in geantw(ur)t anz vns(er) nucz vnd gew(er) in ir nuͤcz vnd mit gerichtz hant / vns(er) puͤrgrecht vnd all vns(er) hab / des erst(e)n vns(er) paid(er) haws zu Gmuͤnd da wir selb in gesessen sein vnd vns(er)n pawmbgarten vnd Garten in d(er) Traten vnd alles daz erib daz wir v(er)seczt haben suͦllen sy vollen gewalt hab(e)n zu loͤsen noch d(er) brieff sag wem ez stet / wer ab(er) decz egen(annten) Suͦn vnd Brued(er) vnd sein hawsfraw daz gelt fuͤr vns geb(e)n muͤsten so suͦllen wir in ye vo(n) vierczig guld(en) zwainczig pfuͦnd p(er)n(er) zu zins geb(en) all Jar jaͤrlich zu sand Michels tag vn(d) sich dann vns(er) obgen(annter) Suͦn vnd Brued(er) vnd sein hawsfraw od(er) ir erib(e)n vns(er) vor geschrib(e)n hab sein(er) pfant vnd winden wann si well(e)n mit vns(er)m gueten will(e)n vmb ir hawbtguet vnd zins daz si fuͤr vns geben muͤsten vnd muͤgen mit d(er) selb(e)n hab wol faͤrn vnd tuͦn mit v(er)seczen od(er) v(er)chauffen als d(er) Stat zu Gmuͤnd Recht ist als sev dacz sy hawbtguetz vnd zins von vns gericht vn(d) gew(er)t werden / Auch ist zu merchken daz vns(er) obgena(nnter) Sun vnd Brued(er) vnd sein hawsfraw daz erib anders wo von vns(er)n gelt(e)n geloͤst hab(e)n vnd noch loͤsen muezzen vnd vmb nie si ez loͤsen od(er) gelost haben da soͤl ez auch in Richtigs pfand vmb sein zu sambt dem vorgen(annten) gelt(en) vor allen and(er)n lewten vn(d) vns(er)n gelt(e)n an alles geu(er) / mit vrchvͦnd des brieffs den wir in dar vmb geb(e)n vnd(er) des erb(er)n Pangreczen des Lewbmekk(er) dy czeit pfleg(er) zu Gmuͤnd anhangundem Insigil vnd vnd(er) des erb(er)n Hartneids des Schernberg(er) auch anhangunden Insigil / dy ir Insigil durch vns(er) fleissige(n) pet will(e)n an den p(ri)eff gehange(n) hab(e)n in vnd iren erib(e)n all(e)n schaden / dar vnd(er) wir vns vnd vns(er) erib(e)n mit vns(er)n trewn v(er)pinden hab(e)n alle dy gelueb vnd puͤnd steͣt ze hab(e)n vnd gancz zu volfuͤren dy d(er) brieff sagt d(er) brieff ist Geb(e)n nach Christi gepuͦrd drewczehenhund(er)t Jar dar nach in dem ein vnd newnczigsten Jar des montags nach sand Erasem tag

Quelle: aus Digitalisat der Online-Edition

Online-Edition: www.monasterium.net (letzter Zugriff: 1. November 2023)

Eindeutiger Bezeichner: 14/gp

Siegler Erwähnt

Burgen und Schlösser Siedlungen