(1123–1130)
Ceizolf, der Sohn eines Bruders (Graf) Engelberts I., schenkt von seinem Besitze der Gurker Kirche das Gut St. Martin unter Osterwitz, dem Kloster St. Lambrecht das Gut um Weilern bei St. Salvator (nw. Friesach), alles Übrige dem Kloster St. Paul, nämlich: Hof und Kirche in Franz (sw. Cilli), drei Huben in Loschnitz (w. Cilli) und eine halbe Hube in „Sliphes“ samt der Allmende daselbst, ausser „Motnik“, mit Zubehör, im Gurnitzfeld die Güter „Wolfratisdorf“ und „Honarisdorf“, genannte Hörige und alles was ihm in den erwähnten Orten von seiner Frau zugekommen ist. Die Schenkungen an St. Lambrecht und St. Paul nimmt Graf Bernhard, Vogt beider Klöster in Völkermarkt, in Empfang.
Quelle: MHDC 3, S. 231f., No. 572
…testibus subscriptis confirmare precepit: Poppo filius Popponis comitis, Walther de Malentin, Dietrich de Chats …
Quelle: MHDC 3, S. 231f., No. 572, gekürzt
Eindeutiger Bezeichner: 12/f
- Ceizolf – Neffe von Engelbert I. von Görz
- Engelbert I. von Görz – Pfalzgraf von Bayern
- Dietrich von Katsch („Dietrich de Chats“) – Zeuge
- Walter von Malta („Walther de Malentin“) – Zeuge
- Bernhard von Trixen – Graf, Vogt von Sankt Paul und Sankt Lamprecht
- Burg Ödenfest („Malentin“)
- Malta („Malentin“)
- Ložnica pri Žalcu / Loschnitz („Lonsnith“)
- Malta („Malentin“)
- Sankt Martin (bei Launsdorf) („Sanctum Martinum in Osterwiz“)
- Staudachhof („Dominum Saluatorem circa Wilaren“)
- Völkermarkt („Volchenmar(cht)“)
- Vransko / Franz („Sannio“)